LSD-Derivate sind chemisch modifizierte Abkömmlinge der Lysergsäurediethylamid-Grundstruktur, die seit 2015 als Research Chemicals für die wissenschaftliche Forschung zur Verfügung stehen. In diesem umfassenden Vergleich analysieren wir sämtliche relevanten Lysergamid-Derivate — von 1P-LSD über 1cP-LSD bis hin zum aktuell legalen 1BP-LSD — hinsichtlich ihrer chemischen Struktur, ihres Prodrug-Mechanismus und ihres rechtlichen Status in Deutschland 2026.
Unter LSD-Derivaten versteht man chemische Verbindungen, die auf dem Grundgerüst der Lysergsäurediethylamid-Struktur (C₂₀H₂₅N₃O) basieren, jedoch an spezifischen Positionen des Moleküls modifiziert wurden. Diese Modifikationen betreffen in der Regel die Stickstoffposition N-1 des Indolrings, an der verschiedene Acylgruppen angehängt werden.
Die Geschichte der LSD-Derivate beginnt in den 2010er-Jahren, als Forschungslabore systematisch neue Lysergamide synthetisierten, um die Struktur-Wirkungs-Beziehungen dieser Substanzklasse besser zu verstehen. Albert Hofmann hatte bereits in den 1940er-Jahren zahlreiche Modifikationen an der LSD-Grundstruktur vorgenommen — die modernen Derivate knüpfen an diese Tradition der Lysergamid-Forschung an.
Alle bisher bekannten LSD-Derivate der 1-Acyl-Reihe (1P-, 1cP-, 1V-, 1D-, 1S-, 1T-, 1BP-) teilen ein gemeinsames Prinzip: Sie tragen an der N-1-Position eine Schutzgruppe, die im Organismus hydrolytisch abgespalten wird. Dieser Mechanismus wird als Prodrug-Prinzip bezeichnet.
Ein Prodrug ist eine pharmakologisch inaktive (oder weniger aktive) Vorstufe einer Wirksubstanz, die erst im Körper durch metabolische Prozesse in die aktive Form umgewandelt wird. Bei den 1-Acyl-LSD-Derivaten funktioniert dieser Mechanismus wie folgt:
Die wissenschaftliche Grundlage für dieses Prodrug-Konzept wurde unter anderem durch Brandt et al. (2017) beschrieben, die mittels Massenspektrometrie und in-vitro-Experimenten die Hydrolyse von 1P-LSD zu LSD-25 im Humanserum nachwiesen. Weitere Studien von Halberstadt et al. (2020) bestätigten vergleichbare Mechanismen für 1cP-LSD.
Die Größe und chemische Beschaffenheit der Acylgruppe beeinflusst, wie schnell die Spaltung erfolgt. Kleinere Gruppen wie die Propanoylgruppe (1P-LSD) werden tendenziell schneller hydrolysiert als sperrigere Gruppen. Die folgende Tabelle zeigt die Acylgruppen im Vergleich:
| Derivat | Acylgruppe | Kohlenstoffkette | Molekulare Masse der Gruppe |
|---|---|---|---|
| 1P-LSD | Propanoyl | C₃ (linear) | 57,07 g/mol |
| 1cP-LSD | Cyclopropanoyl | C₃ (zyklisch) | 69,07 g/mol |
| 1V-LSD | Valeryl (Pentanoyl) | C₅ (linear) | 85,12 g/mol |
| 1D-LSD | 1,2-Dimethylcyclobutanoyl | C₆ (zyklisch) | 111,14 g/mol |
| 1S-LSD | 1-Methylbutanoyl | C₅ (verzweigt) | 85,12 g/mol |
| 1T-LSD | Trifluoracetyl | C₂F₃ | 97,02 g/mol |
| 1BP-LSD | Butyrylpropanoyl | C₇ (verzweigt) | 127,16 g/mol |
Die folgende Tabelle bietet einen wissenschaftlichen Gesamtüberblick über alle relevanten LSD-Derivate, die seit 2015 als Research Chemicals verfügbar waren oder sind. Stand: März 2026.
| Derivat | IUPAC-Name | Molekularformel | Molare Masse | Erstmalig verfügbar | NpSG-Status (DE, 2026) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1P-LSD | (6aR,9R)-N,N-Diethyl-7-methyl-4-propanoyl-6,6a,8,9-tetrahydroindolo[4,3-fg]quinoline-9-carboxamide |
C₂₃H₂₉N₃O₂ | 383,49 g/mol | ~2015 | Verboten (seit Juli 2019) |
| 1cP-LSD | (6aR,9R)-N,N-Diethyl-7-methyl-4-(cyclopropanecarbonyl)-6,6a,8,9-tetrahydroindolo[4,3-fg]quinoline-9-carboxamide |
C₂₃H₂₇N₃O₂ | 381,47 g/mol | ~2019 | Verboten (seit Juni 2021) |
| 1V-LSD | (6aR,9R)-N,N-Diethyl-7-methyl-4-pentanoyl-6,6a,8,9-tetrahydroindolo[4,3-fg]quinoline-9-carboxamide |
C₂₅H₃₃N₃O₂ | 411,54 g/mol | ~2021 | Verboten (seit Oktober 2022) |
| 1D-LSD | (6aR,9R)-N,N-Diethyl-7-methyl-4-(2,2-dimethylcyclobutanecarbonyl)-6,6a,8,9-tetrahydroindolo[4,3-fg]quinoline-9-carboxamide |
C₂₇H₃₅N₃O₂ | 437,58 g/mol | ~2022 | Verboten (seit Dezember 2024) |
| 1S-LSD | (6aR,9R)-N,N-Diethyl-7-methyl-4-[(2S)-2-methylbutanoyl]-6,6a,8,9-tetrahydroindolo[4,3-fg]quinoline-9-carboxamide |
C₂₅H₃₃N₃O₂ | 411,54 g/mol | ~2024 | Verboten (seit Dezember 2025) |
| 1T-LSD | (6aR,9R)-N,N-Diethyl-7-methyl-4-(2,2,2-trifluoroacetyl)-6,6a,8,9-tetrahydroindolo[4,3-fg]quinoline-9-carboxamide |
C₂₂H₂₄F₃N₃O₂ | 423,44 g/mol | ~2023 | Grauzone / nicht explizit gelistet |
| 1BP-LSD | (6aR,9R)-N,N-Diethyl-7-methyl-4-(2-methylbutanoylpropanoyl)-6,6a,8,9-tetrahydroindolo[4,3-fg]quinoline-9-carboxamide |
C₂₇H₃₅N₃O₃ | 453,58 g/mol | ~2025 | Legal (nicht im NpSG gelistet, Stand März 2026) |
Hinweis: Der rechtliche Status kann sich durch Gesetzesänderungen jederzeit ändern. Informieren Sie sich stets über den aktuellen Rechtsstatus in Deutschland, bevor Sie Research Chemicals für wissenschaftliche Zwecke erwerben.
1P-LSD (1-Propanoyl-Lysergsäurediethylamid) war das erste kommerziell verfügbare Lysergamid-Derivat und begründete die Ära der 1-Acyl-LSD-Research-Chemicals. Es erschien circa 2015 auf dem Markt und wurde bis zu seinem Verbot im Juli 2019 (durch die NpSG-Ergänzung) intensiv in der Forschung eingesetzt.
(6aR,9R)-N,N-Diethyl-7-methyl-4-propanoyl-6,6a,8,9-tetrahydroindolo[4,3-fg]quinoline-9-carboxamideBrandt et al. (2016) wiesen in Drug Testing and Analysis nach, dass 1P-LSD im Humanserum zu LSD-25 hydrolysiert wird. Diese Studie legte den Grundstein für das wissenschaftliche Verständnis des Prodrug-Mechanismus aller nachfolgenden Derivate. 1P-LSD ist seit Juli 2019 in Deutschland verboten und darf nicht mehr verkauft werden.
1cP-LSD (1-Cyclopropanoyl-Lysergsäurediethylamid) erschien kurz nach dem Verbot von 1P-LSD als dessen direkter Nachfolger. Die entscheidende Modifikation: Statt einer linearen Propanoylgruppe trägt 1cP-LSD eine zyklische Cyclopropanoylgruppe an der N-1-Position.
(6aR,9R)-N,N-Diethyl-7-methyl-4-(cyclopropanecarbonyl)-6,6a,8,9-tetrahydroindolo[4,3-fg]quinoline-9-carboxamideInteressant aus chemischer Sicht: Obwohl 1cP-LSD und 1P-LSD die gleiche Anzahl an Kohlenstoffatomen in der Acylgruppe besitzen (C₃), unterscheiden sie sich strukturell erheblich. Die zyklische Anordnung im Cyclopropanring führt zu einer höheren Ringspannung und verändert die sterischen Eigenschaften des Moleküls. Halberstadt et al. (2020) bestätigten den Prodrug-Charakter auch für 1cP-LSD. Es ist seit Juni 2021 in Deutschland verboten.
1V-LSD erhielt in der Forschungsgemeinschaft den inoffiziellen Beinamen „Valerie", abgeleitet von der Valeryl-Gruppe (Pentanoyl), die an der N-1-Position angebracht ist. Es erschien 2021 nach dem Verbot von 1cP-LSD und war bis Oktober 2022 verfügbar.
(6aR,9R)-N,N-Diethyl-7-methyl-4-pentanoyl-6,6a,8,9-tetrahydroindolo[4,3-fg]quinoline-9-carboxamideMit einer C₅-Kette war 1V-LSD das bis dahin größte Derivat. Die längere Kohlenstoffkette erhöht die Lipophilie des Moleküls, was theoretisch die Bioverfügbarkeit und Hydrolysedynamik beeinflusst. 1V-LSD wurde im Oktober 2022 durch die nächste NpSG-Anpassung verboten.
1D-LSD, auch „Dalton" genannt, trug eine besonders sperrige Acylgruppe: die 2,2-Dimethylcyclobutanecarbonylgruppe. Diese zyklische, verzweigte Struktur war ein Novum in der Reihe der LSD-Derivate und stellte einen deutlichen Komplexitätssprung dar. Einen detaillierten Vergleich zwischen 1D-LSD und seinem Vorgänger finden Sie in unserem Artikel 1D-LSD vs. 1S-LSD.
(6aR,9R)-N,N-Diethyl-7-methyl-4-(2,2-dimethylcyclobutanecarbonyl)-6,6a,8,9-tetrahydroindolo[4,3-fg]quinoline-9-carboxamideDie voluminöse Schutzgruppe des 1D-LSD erfordert eine stärkere enzymatische Aktivität für die Hydrolyse. In der Forschung wurde diskutiert, ob die sterische Abschirmung durch die Methylgruppen die Abspaltungsgeschwindigkeit verzögert. 1D-LSD wurde im Dezember 2024 dem NpSG unterstellt.
1S-LSD war das vorletzte Derivat in der chronologischen Reihe und das letzte, das bei shop-lsd.de in großem Umfang vertrieben wurde. Es trug eine (2S)-2-Methylbutanoylgruppe an N-1 — eine verzweigte C₅-Kette mit definierter Stereochemie.
(6aR,9R)-N,N-Diethyl-7-methyl-4-[(2S)-2-methylbutanoyl]-6,6a,8,9-tetrahydroindolo[4,3-fg]quinoline-9-carboxamideBemerkenswert ist, dass 1S-LSD die gleiche Summenformel und molare Masse wie 1V-LSD besitzt (C₂₅H₃₃N₃O₂, 411,54 g/mol). Der Unterschied liegt in der Struktur der Acylgruppe: 1V-LSD trägt eine lineare Pentanoylkette, 1S-LSD eine verzweigte und stereochemisch definierte (2S)-2-Methylbutanoylkette. 1S-LSD ist seit Dezember 2025 in Deutschland verboten und darf nicht mehr erworben werden.
1T-LSD unterscheidet sich fundamental von den übrigen Derivaten, da es eine fluorierte Acylgruppe trägt: die Trifluoracetylgruppe (–CO–CF₃). Die drei Fluoratome verleihen dem Molekül deutlich veränderte physikochemische Eigenschaften — insbesondere eine erhöhte Elektronenaffinität und veränderte Lipophilie.
(6aR,9R)-N,N-Diethyl-7-methyl-4-(2,2,2-trifluoroacetyl)-6,6a,8,9-tetrahydroindolo[4,3-fg]quinoline-9-carboxamideAus chemischer Sicht ist die Trifluoracetylgruppe besonders interessant: Die starke Elektronegativität der Fluoratome destabilisiert die Amid-Bindung an N-1 und könnte theoretisch zu einer beschleunigten Hydrolyse führen. Peer-reviewed Forschungsdaten zu 1T-LSD sind bisher limitiert. Der rechtliche Status in Deutschland ist derzeit nicht eindeutig geklärt.
1BP-LSD ist das aktuell verfügbare Lysergamid-Derivat und wird seit 2025 als Research Chemical für Forschungszwecke angeboten. Es ist derzeit nicht im NpSG (Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz) gelistet und kann in Deutschland legal für wissenschaftliche Forschung erworben werden.
(6aR,9R)-N,N-Diethyl-7-methyl-4-(2-methylbutanoylpropanoyl)-6,6a,8,9-tetrahydroindolo[4,3-fg]quinoline-9-carboxamide1BP-LSD zeichnet sich durch die bisher komplexeste Schutzgruppe in der 1-Acyl-LSD-Reihe aus. Die verzweigte C₇-Seitenkette verleiht dem Molekül eine höhere molare Masse (453,58 g/mol) als alle Vorgänger. Für Forscher, die legale Lysergamide für ihre wissenschaftliche Arbeit benötigen, ist 1BP-LSD derzeit die einzige verfügbare Option in Deutschland.
Weitere Informationen zur Verfügbarkeit von 1BP-LSD und anderen legalen Research Chemicals finden Sie in unserem Shop.
Bei shop-lsd.de ist 1BP-LSD in folgenden Darreichungsformen für Forschungszwecke erhältlich:
Detaillierte Informationen zu den verschiedenen Darreichungsformen von LSD und LSD-Derivaten finden Sie in unserem separaten Übersichtsartikel.
Die Geschichte der LSD-Derivate ist untrennbar mit den Anpassungen des Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzes (NpSG) verbunden. Jedes Verbot führte zur Entwicklung eines neuen Derivats mit modifizierter Acylgruppe:
| Datum | NpSG-Anpassung | Verbotene Substanz | Nachfolger |
|---|---|---|---|
| Juli 2019 | 1. Ergänzung Lysergamide | 1P-LSD | 1cP-LSD |
| Juni 2021 | 2. Ergänzung | 1cP-LSD | 1V-LSD |
| Oktober 2022 | 3. Ergänzung | 1V-LSD | 1D-LSD |
| Dezember 2024 | 4. Ergänzung | 1D-LSD | 1S-LSD |
| Dezember 2025 | 5. Ergänzung | 1S-LSD | 1BP-LSD |
Diese Chronologie verdeutlicht die dynamische Wechselwirkung zwischen Regulierung und chemischer Innovation im Bereich der Lysergamid-Forschung. Für Forscher ist es essenziell, stets den aktuellen Rechtsstatus zu überprüfen.
Der rechtliche Rahmen für LSD-Derivate in Deutschland wird primär durch zwei Gesetze bestimmt:
| Substanz | Status 2026 | Rechtsgrundlage |
|---|---|---|
| LSD-25 | Verboten | BtMG Anlage I |
| 1P-LSD | Verboten | NpSG (seit 07/2019) |
| 1cP-LSD | Verboten | NpSG (seit 06/2021) |
| 1V-LSD | Verboten | NpSG (seit 10/2022) |
| 1D-LSD | Verboten | NpSG (seit 12/2024) |
| 1S-LSD | Verboten | NpSG (seit 12/2025) |
| 1BP-LSD | Legal | Nicht im NpSG/BtMG gelistet |
Wichtig: Auch wenn 1BP-LSD aktuell nicht im NpSG gelistet ist, gilt: Der Erwerb ist ausschließlich für Forschungszwecke gestattet. Der Verkauf zum Zwecke des menschlichen Konsums ist nicht zulässig. Weitere Details zur rechtlichen Situation finden Sie auf unserer Seite LSD legal in Deutschland.
Die wissenschaftliche Erforschung von Lysergamid-Derivaten hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Wichtige Forschungsfelder umfassen:
Für Informationen zu Microdosing als Forschungsparadigma verweisen wir auf unseren separaten Fachartikel.
Alle Lysergamid-Derivate sind empfindlich gegenüber bestimmten Umweltfaktoren. Für optimale Stabilität in der Forschung beachten Sie:
Weitere Informationen zur chemischen Stabilität von LSD und dessen Derivaten finden Sie in unserem Artikel zur LSD-Chemie.
LSD-Derivate sind chemisch modifizierte Abkömmlinge des LSD-25-Moleküls (Lysergsäurediethylamid). Sie unterscheiden sich durch die Art der Acylgruppe, die an der N-1-Position des Indolrings angebracht ist. Beispiele sind die Propanoylgruppe bei 1P-LSD, die Cyclopropanoylgruppe bei 1cP-LSD oder die Butyrylpropanoylgruppe bei 1BP-LSD. Alle 1-Acyl-Derivate fungieren als Prodrugs — die Acylgruppe wird im Organismus enzymatisch abgespalten.
Da alle 1-Acyl-LSD-Derivate als Prodrugs fungieren und letztlich zu LSD-25 hydrolysiert werden, ist die pharmakologische Aktivität des Endprodukts identisch. Unterschiede bestehen in der Hydrolysegeschwindigkeit und der molaren Effizienz: Derivate mit niedrigerer Molmasse (z. B. 1P-LSD mit 383,49 g/mol) liefern pro Gramm mehr aktive Substanz als solche mit höherer Molmasse (z. B. 1BP-LSD mit 453,58 g/mol). Diese Informationen beziehen sich ausschließlich auf pharmakologische Forschungsdaten.
Der Unterschied liegt ausschließlich in der Acylgruppe an der N-1-Position: 1P-LSD trägt eine lineare Propanoylgruppe (C₃), 1cP-LSD eine zyklische Cyclopropanoylgruppe (C₃, aber als Dreigliedriger Ring) und 1V-LSD eine Pentanoylgruppe (C₅). Diese strukturellen Unterschiede beeinflussen die Lipophilie, Molmasse und Hydrolysekinetik. Alle drei Substanzen sind in Deutschland seit 2019, 2021 bzw. 2022 verboten.
Stand März 2026 ist 1BP-LSD das einzige Lysergamid-Derivat der 1-Acyl-Reihe, das nicht im NpSG (Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz) oder BtMG gelistet ist und somit in Deutschland legal für Forschungszwecke erworben werden kann. Alle vorherigen Derivate (1P-LSD, 1cP-LSD, 1V-LSD, 1D-LSD, 1S-LSD) sind verboten. Der Erwerb von 1BP-LSD ist ausschließlich zu wissenschaftlichen Forschungszwecken gestattet.
Ein Prodrug ist eine pharmakologisch inaktive Vorstufe, die erst im Organismus durch enzymatische Prozesse in die aktive Substanz umgewandelt wird. Bei LSD-Derivaten der 1-Acyl-Reihe bedeutet dies: Die Acylgruppe an der N-1-Position wird durch Esterasen und Serum-Enzyme hydrolytisch abgespalten, wodurch das aktive LSD-25-Molekül freigesetzt wird. Dieses Konzept wurde durch Brandt et al. (2016/2017) wissenschaftlich belegt.
1BP-LSD (1-Butyrylpropanoyl-LSD) unterscheidet sich durch seine komplexere Schutzgruppe: eine verzweigte C₇-Butyrylpropanoylgruppe mit einer Molmasse von 453,58 g/mol — die höchste in der bisherigen Reihe der 1-Acyl-Derivate. Im Gegensatz zu den verbotenen Vorgängern ist 1BP-LSD (Stand März 2026) nicht im NpSG gelistet und kann legal für Forschungszwecke erworben werden.
⚠️ Rechtlicher Hinweis: Alle auf dieser Seite beschriebenen Substanzen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information. Der Erwerb von Research Chemicals bei shop-lsd.de ist ausschließlich für Forschungszwecke bestimmt. Die Produkte sind nicht zum menschlichen Konsum geeignet. Der Käufer bestätigt, dass er die Produkte nur zu wissenschaftlichen Forschungszwecken erwirbt. Informieren Sie sich stets über den aktuellen Rechtsstatus in Ihrem Land.
Stand: März 2026 | Aurora Synthetics GmbH | shop-lsd.de
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