LSD-Arten — Alle Formen von LSD im Überblick

LSD existiert in zahlreichen Formen und Varianten — von klassischen Blottern über Pellets bis hin zu modernen Prodrug-Derivaten wie 1BP-LSD. Dieser wissenschaftliche Überblick erklärt alle LSD-Arten, Darreichungsformen und verwandten Substanzen, die für die Forschung relevant sind. Zudem klären wir, warum die Originalsubstanz den Namen „LSD-25" trägt und welche Formen 2026 legal für Forschungszwecke verfügbar sind.

Inhaltsverzeichnis

Warum heißt es LSD-25? — Der Ursprung des Namens

Die Bezeichnung „LSD-25" geht direkt auf die Arbeit des Schweizer Chemikers Albert Hofmann zurück. Im Rahmen seiner systematischen Erforschung von Mutterkornalkaloiden am Sandoz-Labor in Basel stellte Hofmann zwischen 1938 und 1943 zahlreiche Derivate der Lysergsäure her. LSD war die 25. Substanz in dieser Versuchsreihe — daher die Zahl 25 im Namen.

Der vollständige chemische Name lautet Lysergsäurediethylamid, abgekürzt nach der deutschen Nomenklatur als Lysergsäurediethylamid. Die ersten 24 Substanzen der Reihe zeigten keine bemerkenswerten Eigenschaften in den damaligen Standardtests, sodass sie nicht weiter untersucht wurden. Erst als Hofmann LSD-25 am 16. April 1943 erneut synthetisierte und versehentlich eine geringe Menge aufnahm, entdeckte er die außergewöhnliche Potenz dieser Verbindung. Dieses Datum ging als „Bicycle Day" in die Geschichte von LSD ein — Hofmanns berühmte Fahrradfahrt fand drei Tage später, am 19. April 1943, statt.

Die chemische Identität von LSD-25

Eigenschaft Angabe
Systematischer Name (IUPAC) (6aR,9R)-N,N-Diethyl-7-methyl-4,6,6a,7,8,9-hexahydroindolo[4,3-fg]quinoline-9-carboxamide
Kurzname LSD-25, LSD, Lysergsäurediethylamid
Molekularformel C₂₀H₂₅N₃O
Molare Masse 323,43 g/mol
CAS-Nummer 50-37-3
Substanzklasse Ergolin / Lysergamid
Rechtsstatus (DE) BtMG Anlage I — verboten

Weitere Details zur Molekülstruktur und Chemie von LSD finden Sie in unserem spezialisierten Fachartikel.

Darreichungsformen von LSD und LSD-Derivaten

LSD und seine Derivate werden in verschiedenen physischen Formen vertrieben. Für die Forschung ist die Wahl der Darreichungsform relevant, da sie die Handhabung, Dosiergenauigkeit und Stabilität beeinflusst. Die folgende Tabelle bietet einen Überblick:

Darreichungsform Beschreibung Typische Anwendung Vorteile Nachteile
Blotter Saugfähiges Papier, mit Lösung getränkt Standardform für Research Chemicals Präzise Dosierung, einfache Lagerung, geringe Größe UV-empfindlich, Dosierung variiert je nach Tränkverfahren
Pellets/Micros Gepresste Tabletten, oft farbig Alternative Forschungsform Robuster als Blotter, gute Dosiergenauigkeit Höheres Gewicht, Identifikation kann variieren
Liquid (Tropfen) Gelöst in Ethanol oder destilliertem Wasser Volumetrische Dosierung Flexible Dosierung, schnelle Handhabung Instabiler bei Lichtexposition, Pipetten-Genauigkeit
Geltabs Gelatinequadrate mit eingeschlossener Substanz Selten bei Research Chemicals Besserer Schutz vor Degradation Kaum in der Forschung verbreitet
Pulver/Kristall Reine Substanz in Festform Analytische Referenzstandards Höchste Reinheit, für Laboranalysen Erfordert Präzisionswaagen (µg-Bereich)

Blotter (Pappe) — Die häufigste Form

Blotter sind die mit Abstand verbreitetste Darreichungsform für LSD-Derivate in der Forschung. Der Begriff stammt vom englischen „blotting paper" (Löschpapier). Bei der Herstellung wird saugfähiges Papier in eine Lösung getaucht oder präzise bedruckt, die eine definierte Menge der Substanz enthält.

Für die Forschung bieten Blotter einen entscheidenden Vorteil: Jedes einzelne Blatt (üblicherweise 6 mm × 6 mm) enthält eine standardisierte Menge der Substanz. Bei Research Chemicals von seriösen Anbietern wie shop-lsd.de werden Blotter unter kontrollierten Bedingungen hergestellt, um eine gleichmäßige Verteilung der Substanz zu gewährleisten.

Typische Mengen pro Blotter im Research-Chemical-Bereich reichen von 10 µg (für Microdosing-Studien) bis 300 µg. Die Herstellung erfolgt durch Eintauchen vorgeschnittener Papierbogen in eine standardisierte Lösung oder durch präzises Auftragen definierter Volumina mittels automatisierter Dispensiersysteme. Perforierungslinien ermöglichen das saubere Abtrennen einzelner Einheiten.

Lagerung von Blottern

  • Lichtgeschützt aufbewahren (UV-Strahlung zersetzt Lysergamide)
  • Kühl lagern (idealerweise 2–8 °C)
  • In Alufolie eingewickelt, dann in luftdichten Behälter
  • Kontakt mit Feuchtigkeit, Chlor und Hitze vermeiden

Pellets und Micros

Pellets (auch „Micros" genannt) sind kleine gepresste Tabletten, die eine definierte Menge eines LSD-Derivats enthalten. Sie sind in der Regel 2–4 mm groß und farbig markiert, um verschiedene Substanzen oder Dosierungen zu unterscheiden.

Im Vergleich zu Blottern bieten Pellets eine höhere physikalische Stabilität: Sie sind weniger empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und mechanischer Beanspruchung. Allerdings variiert die Bioverfügbarkeit je nach verwendeten Hilfsstoffen (Bindemittel, Füllstoffe). Für Microdosing-Forschung werden häufig Pellets mit niedrigeren Standardmengen angeboten.

Die Herstellung von Pellets erfolgt durch Tablettenpressverfahren: Die Reinsubstanz wird mit pharmazeutischen Hilfsstoffen (mikrokristalline Cellulose, Stearinsäure als Gleitmittel) gemischt und unter definiertem Druck gepresst. Die farbliche Kodierung dient der eindeutigen Identifikation verschiedener Substanzen und Chargen — ein Qualitätsmerkmal professioneller Hersteller. Bei shop-lsd.de sind beispielsweise 1BP-LSD-Pellets in verschiedenen Dosierungen erhältlich, die sich farblich unterscheiden lassen.

Liquid (Tropfen)

LSD und LSD-Derivate können in flüssiger Form als Lösung in Ethanol, destilliertem Wasser oder einer Mischung beider Lösungsmittel vorliegen. Liquid ermöglicht eine volumetrische Dosierung mittels Pipette oder kalibrierter Tropfflasche.

Die Vorteile von Liquid-Formen liegen in der Flexibilität: Forscher können die Menge durch Variation des Volumens präzise anpassen. Der Nachteil ist die höhere Instabilität — insbesondere wässrige Lösungen sind empfindlicher gegenüber Licht und pH-Veränderungen als Blotter oder Pellets.

Stabilitätsvergleich der Darreichungsformen

Faktor Blotter Pellets Liquid
UV-Stabilität Mittel Hoch (eingebettet) Niedrig
Feuchtigkeitsresistenz Niedrig Mittel Nicht anwendbar
Thermische Stabilität Mittel Hoch Niedrig
Dosiergenauigkeit Hoch (standardisiert) Hoch (gepresst) Mittel (pipettenabhängig)
Haltbarkeit (optimal gelagert) 1–3 Jahre 2–5 Jahre 6–12 Monate

Weitere Formen: Geltabs, Kristall, Pulver

Geltabs

Geltabs bestehen aus Gelatine, in die eine definierte Menge LSD eingebettet wird. Diese Form bietet theoretisch einen besseren Schutz vor oxidativer Degradation als Blotter, ist jedoch im Research-Chemical-Bereich kaum verbreitet. Sie spielen hauptsächlich auf dem Schwarzmarkt eine Rolle und sind für die legale Forschung irrelevant.

Kristallines Pulver

In seiner reinsten Form existiert LSD-25 als weißes, geruchloses, kristallines Pulver. Für die analytische Forschung (Massenspektrometrie, NMR-Spektroskopie, Referenzstandards) ist die Pulverform unerlässlich. Die Handhabung erfordert jedoch Mikrogramm-Präzisionswaagen und eine kontaminationsfreie Laborumgebung, da selbst kleinste Mengen pharmakologisch relevant sind.

Auch einige Research Chemicals wie 3-TFM-PCE oder 3-FPO Deluxe sind als Pulver erhältlich, da ihre Wirkstoffmengen im Milligrammbereich liegen und somit mit handelsüblichen Feinwaagen (0,001 g Auflösung) handhabbar sind. Für Lysergamide im Mikrogrammbereich ist die Pulverform hingegen ausschließlich für professionelle Laborumgebungen geeignet.

Research Chemicals vs. Street-LSD

Die Unterscheidung zwischen Research Chemicals und sogenanntem „Street-LSD" ist für die wissenschaftliche Forschung von fundamentaler Bedeutung:

Kriterium Research Chemicals (z. B. 1BP-LSD) Street-LSD
Identität Definierte chemische Verbindung, IUPAC-Name bekannt Oft unbekannte oder falsch deklarierte Substanz
Reinheit Analytisch verifiziert (≥ 95–99 %) Unbekannt, oft verunreinigt
Dosierung Standardisiert und deklariert Starke Schwankungen möglich
Rechtsstatus NpSG-konform (sofern nicht gelistet) Illegal (BtMG)
Qualitätskontrolle Labortests, Zertifikate Keine
Bezugsquelle Registrierte Shops wie shop-lsd.de Schwarzmarkt
Verwendungszweck Wissenschaftliche Forschung Illegaler Konsum

Wichtig: Der Erwerb von LSD-25 ist in Deutschland unabhängig von der Darreichungsform illegal (BtMG Anlage I). Research Chemicals wie 1BP-LSD sind hingegen legal für Forschungszwecke erhältlich, solange sie nicht im NpSG gelistet sind.

LSD-Prodrugs: Die Derivat-Reihe

Die wohl wichtigste Kategorie der „LSD-Arten" in der modernen Forschung sind die 1-Acyl-LSD-Prodrugs. Seit 2015 wurden sieben Hauptderivate entwickelt, die alle nach dem gleichen Prinzip funktionieren: Eine Acylgruppe an der N-1-Position des Indolrings wird im Organismus hydrolytisch abgespalten.

Die Derivate in chronologischer Reihenfolge:

  1. 1P-LSD (2015) — Propanoylgruppe — verboten seit 07/2019
  2. 1cP-LSD (2019) — Cyclopropanoylgruppe — verboten seit 06/2021
  3. 1V-LSD (2021) — Valerylgruppe (Pentanoyl) — verboten seit 10/2022
  4. 1D-LSD (2022) — 2,2-Dimethylcyclobutanecarbonyl — verboten seit 12/2024
  5. 1S-LSD (2024) — (2S)-2-Methylbutanoyl — verboten seit 12/2025
  6. 1T-LSD (2023) — Trifluoracetyl — Grauzone
  7. 1BP-LSD (2025) — Butyrylpropanoyl — legal (Stand 03/2026)

Der entscheidende Unterschied zwischen den Generationen liegt in der Größe und Komplexität der Acylgruppe. Mit jeder neuen Generation wurde die Schutzgruppe größer und strukturell komplexer, was die pharmakologischen Eigenschaften, insbesondere die Hydrolyserate und damit den zeitlichen Verlauf der Biokonversion, beeinflusst. Die chemischen Grundlagen dieses Mechanismus sind im Detail dokumentiert.

Einen detaillierten wissenschaftlichen Vergleich aller Derivate — einschließlich IUPAC-Nomenklatur, Molmassen und Strukturvergleich — finden Sie in unserem umfassenden Artikel LSD-Derivate im Vergleich.

Verwandte Substanzen: LSA, ETH-LAD, AL-LAD

Neben den 1-Acyl-LSD-Derivaten existieren weitere Lysergamide und verwandte Verbindungen, die in der Forschung eine Rolle spielen:

LSA (Lysergsäureamid / Ergin)

Lysergsäureamid (LSA, auch Ergin genannt) ist ein natürlich vorkommendes Lysergamid. Es findet sich in den Samen verschiedener Pflanzen:

  • Hawaiianische Holzrose (Argyreia nervosa) — höchste LSA-Konzentration
  • Prunkwinden (Ipomoea tricolor, Turbina corymbosa) — „Morning Glory Seeds"
  • Mutterkorn (Claviceps purpurea) — der historische Ausgangspunkt aller Lysergamid-Forschung

LSA unterscheidet sich strukturell von LSD-25 durch das Fehlen der Diethylgruppe am Amid-Stickstoff: Statt –N(C₂H₅)₂ besitzt LSA ein einfaches –NH₂. Dies resultiert in deutlich veränderten pharmakologischen Eigenschaften. LSA ist in Deutschland nicht im BtMG gelistet, jedoch können Pflanzensamen, die zu Konsumzwecken angeboten werden, unter das NpSG fallen.

ETH-LAD (6-Ethyl-6-nor-Lysergsäurediethylamid)

ETH-LAD ist ein halbsynthetisches Lysergamid, bei dem die Methylgruppe an N-6 durch eine Ethylgruppe ersetzt wurde. Es wurde erstmals in den 1980er-Jahren von Alexander Shulgin synthetisiert und in TiHKAL beschrieben. ETH-LAD ist kein Prodrug von LSD-25 — es behält seine eigene pharmakologische Aktivität bei. In Deutschland ist ETH-LAD über das NpSG reguliert.

AL-LAD (6-Allyl-6-nor-Lysergsäurediethylamid)

AL-LAD trägt eine Allylgruppe an N-6 und wurde ebenfalls von Shulgin dokumentiert. Wie ETH-LAD ist es ein eigenständiges Lysergamid mit eigener pharmakologischer Wirkung und kein LSD-Prodrug. AL-LAD fällt in Deutschland unter das NpSG.

Stand März 2026 ist die rechtliche Situation in Deutschland klar definiert:

Substanz Status Verfügbar bei shop-lsd.de
LSD-25 Verboten (BtMG) Nein
1P-LSD, 1cP-LSD, 1V-LSD, 1D-LSD, 1S-LSD Verboten (NpSG) Nein
ETH-LAD, AL-LAD Verboten (NpSG) Nein
1BP-LSD Legal Ja

Für aktuelle Informationen zum Rechtsstatus besuchen Sie unsere Seite LSD legal in Deutschland. Wenn Sie 1BP-LSD für Ihre Forschung erwerben möchten, finden Sie unser Angebot unter Legales LSD kaufen.

Analytische Identifikation von LSD-Arten

In der Forschung ist die eindeutige Identifikation von Lysergamiden essenziell. Verschiedene analytische Methoden kommen zum Einsatz:

Methode Anwendungsbereich Eignung für Lysergamide
GC-MS (Gaschromatographie-Massenspektrometrie) Identifikation und Quantifizierung Standardmethode, hohe Empfindlichkeit im ng-Bereich
LC-MS/MS (Flüssigchromatographie-Tandem-MS) Differenzierung strukturell ähnlicher Derivate Goldstandard für Lysergamid-Analytik, kann alle Prodrugs unterscheiden
NMR-Spektroskopie Strukturaufklärung Bestätigung der Acylgruppenposition (N-1 vs. andere Positionen)
FTIR (Infrarotspektroskopie) Schnelle Substanzidentifikation Vorscreening, nicht ausreichend für Derivat-Differenzierung
Reagenztests (Ehrlich, Marquis) Feldtests, Schnellidentifikation Ehrlich-Reagenz zeigt Indol-Struktur an (violett), unterscheidet aber NICHT zwischen Derivaten

Für die Forschung mit Research Chemicals ist die Bezugsquelle entscheidend: Seriöse Anbieter wie shop-lsd.de liefern Analysezertifikate (Certificates of Analysis, CoA) mit, die Identität und Reinheit der gelieferten Substanz bestätigen. Dies unterscheidet professionelle Research-Chemical-Anbieter grundlegend von unkontrollierten Quellen.

Häufige Irrtümer über LSD-Arten

In der öffentlichen Diskussion kursieren zahlreiche Fehlinformationen über die verschiedenen LSD-Arten. Eine wissenschaftliche Richtigstellung der häufigsten Irrtümer:

  • „Alle LSD-Derivate sind identisch" — Falsch. Obwohl alle 1-Acyl-Prodrugs im Organismus zu LSD-25 metabolisiert werden, unterscheiden sich die Derivate in ihren pharmakokinetischen Eigenschaften: Hydrolysegeschwindigkeit, Bioverfügbarkeit und zeitlicher Verlauf variieren je nach Acylgruppe.
  • „Blotter sind immer LSD" — Falsch. Blotter sind lediglich eine Darreichungsform. Sie können beliebige Substanzen enthalten, die in ausreichend geringen Mengen aktiv sind — einschließlich NBOMe-Verbindungen oder DOx-Substanzen. Daher ist die analytische Verifizierung unerlässlich.
  • „Stärkere Pappe = besseres LSD" — Irreführend. Die Papierqualität oder -dicke sagt nichts über den Wirkstoffgehalt aus. Entscheidend ist die aufgebrachte Menge, die nur durch analytische Methoden bestimmt werden kann.
  • „Prodrugs sind schwächer als LSD-25" — Vereinfacht. Da Prodrugs zu LSD-25 konvertiert werden, hängt die Potenz primär von der Konversionsrate und der aufgebrachten Menge ab, nicht von der Substanz an sich. Die molmassenbereinigten Äquivalente ermöglichen einen direkten Vergleich.
  • „LSA ist natürliches LSD" — Falsch. Lysergsäureamid (LSA) ist ein eigenständiges Lysergamid mit anderen pharmakologischen Eigenschaften. Es ist kein Prodrug von LSD-25 und wird auch nicht zu LSD metabolisiert.

Häufig gestellte Fragen zu LSD-Arten

Welche verschiedenen Arten von LSD gibt es?

Es gibt LSD-25 (das Original-Lysergsäurediethylamid, als Betäubungsmittel verboten) sowie zahlreiche Derivate der 1-Acyl-Reihe: 1P-LSD, 1cP-LSD, 1V-LSD, 1D-LSD, 1S-LSD, 1T-LSD und das aktuell legale 1BP-LSD. Daneben existieren verwandte Lysergamide wie LSA, ETH-LAD und AL-LAD. Die Substanzen sind in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich: Blotter, Pellets, Liquid und seltener als Geltabs oder Pulver.

Was ist der Unterschied zwischen Blottern, Pellets und Tropfen?

Blotter sind mit einer Substanzlösung getränkte Papierstücke und bieten standardisierte Dosierung bei kompakter Größe. Pellets sind kleine gepresste Tabletten, die robuster und länger haltbar sind. Liquid (Tropfen) ist die Substanz gelöst in Ethanol oder Wasser und ermöglicht flexible volumetrische Dosierung, ist aber instabiler gegenüber Licht und Wärme. Für die Forschung eignen sich alle drei Formen — die Wahl hängt vom Versuchsdesign ab.

Was sind LSD-Prodrugs und wie funktionieren sie?

LSD-Prodrugs sind chemische Verbindungen, die eine Schutzgruppe (Acylgruppe) an der N-1-Position des LSD-Grundgerüsts tragen. Im Organismus wird diese Schutzgruppe durch enzymatische Hydrolyse abgespalten, wodurch LSD-25 als aktiver Metabolit freigesetzt wird. Zu den Prodrugs zählen 1P-LSD (Propanoyl), 1cP-LSD (Cyclopropanoyl), 1V-LSD (Valeryl), 1D-LSD (Dimethylcyclobutanecarbonyl), 1S-LSD (Methylbutanoyl) und 1BP-LSD (Butyrylpropanoyl). Der Prodrug-Mechanismus wurde durch Brandt et al. (2016/2017) wissenschaftlich belegt.

Was ist der Unterschied zwischen Street-LSD und Research Chemical LSD?

Research Chemicals wie 1BP-LSD sind definierte chemische Verbindungen mit bekannter Identität, analytisch verifizierter Reinheit und standardisierter Dosierung. Sie werden legal für Forschungszwecke vertrieben. Street-LSD hingegen ist illegal, oft falsch deklariert, von unbekannter Reinheit und kann Verunreinigungen oder andere Substanzen enthalten. Für wissenschaftliche Forschung sind ausschließlich Research Chemicals geeignet, die von seriösen Anbietern mit Qualitätskontrolle bezogen werden.

Gibt es verschiedene Stärken von LSD-Blottern?

Ja, LSD-Blotter können unterschiedliche Mengen einer Substanz enthalten. Bei seriösen Research-Chemical-Anbietern ist die Menge pro Blotter klar deklariert und standardisiert. Auf dem Schwarzmarkt variieren die Mengen hingegen erheblich und unvorhersehbar. Für die Forschung ist die präzise Deklaration essenziell — daher sollten Blotter nur von Anbietern bezogen werden, die analytische Qualitätskontrolle nachweisen können.

Warum heißt LSD „LSD-25"?

Die Bezeichnung LSD-25 geht auf Albert Hofmann zurück, der die Substanz 1938 am Sandoz-Labor in Basel synthetisierte. LSD war die 25. Verbindung in seiner systematischen Erforschung von Lysergsäure-Derivaten (Mutterkornalkaloiden). Das Kürzel „LSD" steht für die deutsche Bezeichnung „Lysergsäurediethylamid". Die Entdeckung der besonderen Eigenschaften erfolgte erst 1943, als Hofmann die Substanz erneut herstellte.

Wissenschaftliche Quellen

  • Hofmann, A. (1979). LSD — Mein Sorgenkind. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart.
  • Brandt, S. D., et al. (2016). „Return of the lysergamides. Part I: Analytical and behavioural characterization of 1-propionyl-d-lysergic acid diethylamide (1P-LSD)." Drug Testing and Analysis, 8(3-4), 316–338.
  • Shulgin, A. & Shulgin, A. (1997). TiHKAL: The Continuation. Transform Press.
  • Passie, T., et al. (2008). „The Pharmacology of Lysergic Acid Diethylamide: A Review." CNS Neuroscience & Therapeutics, 14(4), 295–314.
  • Liechti, M. E. (2017). „Modern Clinical Research on LSD." Neuropsychopharmacology, 42(11), 2114–2127.

⚠️ Rechtlicher Hinweis: Alle auf dieser Seite beschriebenen Substanzen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information. Der Erwerb von Research Chemicals bei shop-lsd.de ist ausschließlich für Forschungszwecke bestimmt. Die Produkte sind nicht zum menschlichen Konsum geeignet. Der Käufer bestätigt, dass er die Produkte nur zu wissenschaftlichen Forschungszwecken erwirbt. Informieren Sie sich stets über den aktuellen Rechtsstatus in Ihrem Land.

Stand: März 2026 | Aurora Synthetics GmbH | shop-lsd.de

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